TextExpander arbeitet plötzlich nicht mehr

In den letzten Tagen fiel mir immer mal wieder auf, daß TextExpander seinen Dienst nicht verrichtete. Eine Überprüfung der Einstellungen und ein Neustart des Programms beseitigten das Problem nicht.

Unglücklicherweise bietet SmileOnMyMac kein Support Forum. Nach etwas Suchen fand ich dann aber auf einer Webseite den passenden Hinweis in den Kommentaren:

Hey, Jean from SmileOnMyMac here. There is a bug in Firefox and Chrome that enables secure input and then fails to disable when it’s no longer needed. This affects all apps that use keylogging, TextExpander included. The bug has been filed and hopefully will be fixed soon.

Und tatsächlich brachte ein Schließen von Google Chrome die Textersetzung sofort wieder zum Leben. Bleibt zu hoffen, daß der Fehler irgendwann mal beseitigt wird. Der Kommentar ist von Juni 2010!

[Update]: Ausgelöst durch die Hinweise von Martin (siehe Kommentare, Danke!) habe ich mittlerweile einen Artikel im Blog von SmileOnMyMac gefunden, der das Problem beschreibt und auch die beiden möglichen Notlösungen beschreibt:

You can work around this problem after the fact by closing the window which held the field or by quitting and re-launching Firefox. You can avoid this problem by submitting form fields using the Submit button rather than pressing return in a field.

Das gesagte gilt auch für Chrome. Netterweise habe ich auch unaufgefordert einen Tweet von @textexpander mit derselben Hilfestellung erhalten.

Veröffentlicht von

Hallo. Hier auf meinem persönlichen Blog dreht sich fast alles um Apple, WordPress und Produktivität. Im Netz bin ich auch unter dem Pseudonym madnil unterwegs. Wer es etwas weniger technisch mag, sollte bei dem Blog von Linda & mir vorbeischauen.

9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Problem betrifft übrigens alle Anwendungen, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren – beispielsweise auch Typinator. Inwiefern das Problem gelöst werden kann, ist fraglich … für mich verlieren Anwendungen dieser Art damit zunehmend an Nutzen. Die Hersteller müssten vor dem Kauf unbedingt auf diese Einschränkungen hinweisen.

  2. Ja, ich bin da auch grad reingeraten. Wohl ein Grund, Chrome sein zu lassen. Lustigerweise ist mir das mit Firefox nie (oder nicht bemerkt?) passiert. Zum Thema Fehlverhalten: das ist doch ein Verstoss von Chrome und FF, dass Sie die Sicherheit nicht auf die entsprechenden Tabs oder Zeitraum beschränken. Wenn ich das richtig verstehe, untergraben die Browser damit den ganzen “Universal Access”-Bereich, also Sprachausgabe, Lesehilfen und so.

    Ironie: 1Password vertrau ich meine Kreditkartennummer ja durchaus an, davor braucht mich kein Browser zu schützen.

  3. Pingback: Alexander Neng (@Raylinth)

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